Epicondylitis
Ein Überblick über Tennis- und Golferellenbogen
Ein Beitrag von Antonio Peronace, Sportheilpraktiker in Offenburg
Epicondylitis, allgemein bekannt als Tennisellenbogen (Epicondylitis lateralis) und Golferellenbogen (Epicondylitis medialis), bezeichnet eine Überlastungsverletzung der Sehnenansätze am Ellenbogen. Diese Erkrankungen sind häufig bei Sportlern anzutreffen, können aber auch jeden betreffen, der wiederholte Arm-, Hand- oder Fingerbewegungen durchführt.
Anatomie und Ursachen ┃ Medizinische Grundlagen:
Die Epicondylitis resultiert aus der Überbeanspruchung der Muskeln und Sehnen des Unterarms, die am Ellenbogen ansetzen. Beim Tennisellenbogen sind die Sehnen betroffen, die die Handfläche nach oben wenden, während beim Golferellenbogen die Sehnen belastet werden, die zur Handfläche hin wirken. Typische Auslöser sind repetitive Bewegungen, die zu Mikrorissen und Entzündungen an den Sehnenansätzen führen.
Behandlungsstrategien:
Die Behandlung beider Bedingungen ähnelt sich und umfasst:
Ruhe und Eis: Die erste Maßnahme zur Reduzierung von Schmerzen und Entzündung ist Ruhe, gepaart mit der Anwendung von Eis auf die betroffene Stelle.
Physiotherapie: Durch gezielte Übungen und manuelle Therapien kann die Flexibilität und Stärke der Unterarmmuskulatur verbessert werden, was zur Entlastung der Sehnenansätze beiträgt.
Medikation: Entzündungshemmende Medikamente können zur Schmerzlinderung und zur Reduktion von Entzündungen eingesetzt werden.
Injektionen: In hartnäckigen Fällen können Kortikosteroid-Injektionen oder plättchenreiche Plasmabehandlungen (PRP) erwogen werden.
Präventive Maßnahmen und Übungen:
Aufwärmübungen: Spezielle Aufwärmübungen vor jeder sportlichen Aktivität oder repetitiven Arbeit können das Risiko einer Epicondylitis verringern.
Ergonomische Anpassungen: Die Anpassung der Arbeitsumgebung, um den Stress auf die Unterarme zu minimieren, kann sehr effektiv sein.
Stärkung und Dehnung: Regelmäßige Übungen zur Stärkung der Unterarmmuskulatur und zur Dehnung der Sehnen helfen, zukünftigen Problemen vorzubeugen.
Sowohl der Tennis- als auch der Golferellenbogen sind behandelbar und durch präventive Maßnahmen vermeidbar. Frühzeitige Intervention kann helfen, langwierige Komplikationen zu vermeiden. Für eine persönliche Beratung und angepasste Behandlung steht Ihnen Antonio Peronace, Sportheilpraktiker in Offenburg, zur Verfügung. Kontaktieren Sie ihn unter Telefon: 0781–74201 oder per E-Mail: antonio@sport-heilpraktik-og.de.